Aufbau eines Geschichtsstudiums
Möchte man ein Geschichtsstudium ergreifen, studiert man an einer Universität normalerweise in einem Historischen Seminar, welches zur Philosophischen Fakultät gehört. Je nach Studienordnung werden an den Studenten bestimmte Zulassungsvorrausetzungen gestellt und diese regelt auch den Verlauf des Studiums mit der Anzahl der Pflichtveranstaltungen, der zu erbringenden Leistungsnachweise und abzulegenden Prüfungen sowie die Dauer des Geschichtsstudiums und welchen Abschluss der Student erhält. Die Studienordnung wird von der jeweiligen Fakultät beschlossen.
Je nach Abschluss kann man zwei Fächer belegen oder eins und zwei Nebenfächer. Das Geschichtsstudium teilt sich in unterschiedliche Teilgebiete der Geschichte auf. Das sind zum Beispiel Alte Geschichte, Ur- Und Frühgeschichte, neure und neueste Geschichte und mittelalterliche Geschichte.
Die traditionellen Studiengänge Lehramt und Magister werden auch im Geschichtsstudium in Grund- und Hauptstudium eingeteilt. Das Grundstudium vermittelt in Proseminaren und Übungen Grundlagen der Geschichte und methodische Werkzeuge des Historikers. Es wird mit einer Zwischenprüfung abgeschlossen. Im Hauptstudium wird eine tendenziell selbstständigere Haltung der Studenten erwartet. Während des gesamten Studiums sollen Vorlesungen das historische Wissen der Studenten erweitern und Überblick über die aktuelle Forschung geben. Das Hauptstudium wird mit einer großen Abschlussarbeit abgeschlossen.











